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PV und Speicher: technische Szenarien

Ein vereinfachtes Stundenmodell eines typischen Tages: wie viel PV-Erzeugung vor Ort genutzt wird, was ein Speicher ändert und ob ein Speicher gegebener Leistung und Kapazität eine Lastspitze abdeckt. Eine technische Denkgrundlage, keine Planung und keine Prognose — die Berechnung läuft nur in Ihrem Browser.

Szenario A — PV-Eigenverbrauch

Ein typischer Tag mit gleichem Verbrauch und gleicher Erzeugung, verglichen ohne und mit Speicher.

Grob in Mitteleuropa: Wintertag etwa 0,5–1,5, klarer Sommertag etwa 4–6. Abhängig von Standort, Ausrichtung, Neigung und Wetter.
Etwa 8–9 h im Winter, 15–16 h im Sommer. Das Modell verteilt die Erzeugung symmetrisch um 12:00.
Kapazität 0 = ohne Speicher. Der Wirkungsgrad umfasst Verluste beim Laden und Entladen.
Ohne SpeicherMit Speicher
PV-Erzeugung [kWh]——
Direktverbrauch aus PV [kWh]——
In den Speicher geladen [kWh]——
Aus dem Speicher verbraucht [kWh]——
Netzbezug [kWh]——
Einspeisung [kWh]——
Speicherverluste [kWh]——
PV-Eigenverbrauch [%]——
Verbrauch ohne Netz gedeckt [%]——

Der Tag Stunde für Stunde: Verbrauch und PV-Erzeugung

Verbrauch PV-Erzeugung

Szenario B — deckt ein Speicher eine Lastspitze?

Eine Spitze über einem gewählten Grenzwert, vereinfacht als Rechteck: konstante Überschussleistung über die angegebene Dauer.

Verwendet den in Szenario A eingegebenen Speicher (Leistung, Kapazität, Wirkungsgrad).

Eine solche Spitze—
Benötigte Speicherleistung
— kW
Energie über dem Grenzwert
— kWh
Benötigte nutzbare Kapazität
— kWh
Speicherleistung ausreichend
—
Speicherkapazität ausreichend
—

Ihr Maximum und sein Verhältnis zur Leistung ermitteln Sie mit: 15-Minuten-Maximum → · Auslastung der vereinbarten Leistung →

Sie denken über PV oder einen Speicher nach?

Eine technische Analyse von Verlaufsdaten zeigt, wie sich Verbrauch und Spitzen tatsächlich verhalten — und ob und in welcher Größe PV oder ein Speicher technisch sinnvoll ist.

Wie das Modell funktioniert

Das Modell berechnet die 24 Stunden eines typischen Tages:

  • der Verbrauch wird nach dem gewählten Profil verteilt,
  • PV-Erzeugung = Leistung × Ertrag je kWp, als halbe Sinuskurve über den Sonnentag verteilt,
  • PV deckt zuerst den Verbrauch, der Überschuss lädt den Speicher (im Rahmen von Leistung und Kapazität), der Rest wird eingespeist,
  • reicht PV nicht, deckt der Speicher den Verbrauch und das Netz den Rest,
  • der Tag wird wiederholt, bis sich der Ladezustand um Mitternacht einpendelt — der Speicher startet also nicht künstlich leer oder voll.

Was das Modell nicht berücksichtigt

Es ist eine Vereinfachung zum Vergleich von Szenarien. Das Modell berücksichtigt nicht:

  • den konkreten Standort, Ausrichtung, Neigung und Verschattung der Module,
  • Wetter und den Wechsel der Tage im Jahresverlauf,
  • den tatsächlichen Verlauf Ihres Verbrauchs (nur das gewählte Profil),
  • Alterung, Entladetiefe und Lebensdauer des Speichers,
  • Regelstrategie, Wechselrichter und Einschränkungen des Netzanschlusses.

Für eine Entscheidung über PV oder Speicher braucht es gemessene Verlaufsdaten und eine technische Bewertung des konkreten Standorts.

Hinweis

Das Werkzeug ist ein orientierendes technisches Modell. Es ist keine PV-Planung, keine Ertragsprognose, keine Speicherauslegung und keine wirtschaftliche Berechnung von Einsparungen oder Amortisation, und es ersetzt nicht die Prüfung der Netzanschlussbedingungen.

Eine genaue Bewertung muss auf Messdaten, einer Besichtigung vor Ort und der Planung durch eine befugte Fachplanung beruhen.

SKENDE