Rechnet zwischen Temperatur und Widerstand eines Platin-Widerstandsthermometers Pt100 oder Pt1000 um — praktisch aus einer Tabelle oder exakt nach dem Modell der IEC 60751. Für Service, Inbetriebnahme oder die Kontrolle eines Messeingangs. Kostenlos, ohne Registrierung; die Berechnung läuft nur in Ihrem Browser.
Die Anzahl der angezeigten Nachkommastellen ist keine Messgenauigkeit.
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Der Rechner prüft die Umrechnung. Passt die Messung trotzdem nicht, liegt es oft an Sensor, Anschluss, Leitung, Einstellung des Eingangs oder Messumformers — das ist Arbeit für Instrumentierung, Inbetriebnahme und Fehlersuche.
Ein Pt100 hat bei 0 °C 100 Ω, ein Pt1000 1000 Ω. Beide sind Platin-Widerstandsthermometer (RTD) mit der Standardkennlinie nach IEC 60751 — gleicher Verlauf, nur ein anderer Nennwert R0.
Gerundete Beispiele: Pt100 — 0 °C = 100 Ω, 100 °C ≈ 138,5 Ω; Pt1000 — 0 °C = 1000 Ω, 100 °C ≈ 1385 Ω.
Der höhere Widerstand des Pt1000 bedeutet, dass derselbe Leitungswiderstand einen relativ kleineren Teil des Messwerts ausmacht. Den Leitungsfehler beseitigt er nicht automatisch.
Der exakte Modus rechnet mit den Gleichungen der Norm und den Standardkoeffizienten:
T ≥ 0 °C: R(T) = R0 · (1 + A·T + B·T²) T < 0 °C: R(T) = R0 · [1 + A·T + B·T² + C·(T − 100)·T³] A = 3,9083·10⁻³ B = −5,775·10⁻⁷ C = −4,183·10⁻¹²
Die Umrechnung Widerstand → Temperatur erfolgt über 0 °C analytisch, unter 0 °C numerisch (Newton-Verfahren mit Bisektion als Absicherung, begrenzte Iterationszahl).
Der praktische Modus verwendet eine aus dem Modell der IEC 60751 erzeugte Tabelle in 10-°C-Schritten und interpoliert linear zwischen den Punkten — ähnlich wie bei der Arbeit mit einer Tabelle vor Ort. Die Abweichung vom IEC-Modell beträgt im gesamten Bereich höchstens etwa 0,01 °C (am größten nahe −200 °C).
Das ist der Unterschied zwischen zwei Berechnungen, nicht die Genauigkeit einer Messung.
Der Leitungswiderstand wirkt sich je nach Schaltung unterschiedlich aus:
Dieses Werkzeug berechnet keine Leitungskompensation.
Die RTD-Berechnung ist nur ein Teil der Messkette. Tatsächliche Abweichungen können entstehen durch:
Die Berechnung verwendet die Kennlinie eines Standard-Platin-RTD nach IEC 60751. Das Ergebnis ersetzt weder die Kalibrierung noch eine Toleranzanalyse, Leitungskompensation, Prüfung des Messeingangs oder die Unsicherheitsbetrachtung der gesamten Messkette.
Der praktische Modus ist eine orientierende Service-Hilfe. Der IEC-Modus ist ein mathematisches Modell der Sensorkennlinie. Keiner von beiden sagt für sich etwas über die tatsächliche Genauigkeit eines konkreten Sensors im Betrieb aus.